Die Brust richtig selbst abtasten

Der gesamte Inhalt dieser Seite wurde geprüft und untersützt von

Dr Tariq Miskry, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

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So untersuchst du deine Brüste

Wir empfehlen jedem Mädchen und jeder Frau, einmal im Monat ihre Brüste abzutasten.

Der Sinn dieser Selbstuntersuchung ist es, nach Knötchen Ausschau zu halten, die eventuell auf Krebs hindeuten. Jetzt nur keine Panik! Das klingt schlimmer, als es in vielen Fällen ist. Tatsächlich haben Verhärtungen in den Brüsten oftmals keine schlimmen Ursachen.

Wozu eine Selbstuntersuchung?

Wenn du dich schon früh daran gewöhnst, lernst du deine Brüste besser kennen. Und so bemerkst du auch gleich, falls etwas nicht so ist, wie es vorher war.

Wann solltest du deine Brüste untersuchen?

Nimm dir die Zeit nach deiner Periode für deine monatliche Brustuntersuchung. Dann sind deine Brüste weniger geschwollen und empfindlich. Wenn du das ein paar Monate lang gemacht hast, wirst du schon bald eine echte Expertin sein. Am besten gehst du das Abtasten der Brust zusammen mit deinem Arzt/deiner Ärztin durch, damit du auch alles richtig machst. Und nicht vergessen: Wenn du ein Knötchen oder etwas anderes Ungewöhnliches ertastest, warte nicht darauf, dass es von selbst weggeht. Sprich mit deiner Mutter und deinem Arzt/deiner Ärztin darüber.

So untersuchst du deine Brüste

  1. Gründlich durchchecken
    Sorge für helles Licht. Stell dich mit nacktem Oberkörper vor einen Spiegel und schau dir deine Brüste an. Hat sich irgendetwas verändert, vielleicht eine nach innen gekehrte Brustwarze, ein Grübchen oder ein Ausschlag? Im Anschluss legst du deine Hände auf die Hüften, drückst sie mit beiden Armen nach unten und streckst deine Brust dabei raus. Siehst du irgendetwas Ungewöhnliches? Die Brüste sollten wie vorher aussehen, ohne Grübchen oder Falten. Drück beide Brustwarzen sanft zusammen und schau, ob etwas herauskommt. Etwas klare Flüssigkeit ist normal. Falls du etwas anderes siehst, sprich mit deiner Mutter oder deinem Arzt/deiner Ärztin darüber.

  2. Lass die Finger wandern
    Leg dich flach auf den Rücken, schieb ein Kissen unter deine linke Schulter und den linken Arm unter deinen Kopf. Stell dir vor, deine linke Brust wäre das Ziffernblatt einer Uhr mit Kreisen darauf, wie die Ringe um den Saturn. Beginn deine Untersuchung mit der rechten Hand auf der 12-Uhr-Position auf dem äußeren (also dem größten) „Ring“ deiner Brust. Lauf mit deinen Fingern im Uhrzeigersinn den ganzen äußeren Kreis entlang, bis du wieder ganz oben ankommst. Lass deine Finger dann zwei bis drei cm nach innen Richtung Brustwarze wandern, und starte dann den nächsten Umlauf auf dem nächsten kleineren „Ring“. Mach so weiter, bis du deine ganze Brust bis zur Brustwarze untersucht hast. Vergiss dabei nicht, auch ein paar weitere sanfte Kreise bis zu deiner Achselhöhle zu ziehen, da sich das Brustgewebe bis unter deine Achseln ausdehnt. Und wenn du sehr große Brüste hast, musst du vielleicht zwischen ganz leichtem und etwas mehr Druck wechseln, damit dir nichts entgeht.

  3. Seitenwechsel
    Jetzt wechselst du die Seiten und wiederholst alles. Fertig! Dein eigenständiges Abtasten der Brust wird natürlich durch die Untersuchungen beim Arzt/bei der Ärztin ergänzt. Und wenn in der Zeit zwischen den Arztbesuchen irgendetwas mit deinen Brüsten sein sollte, sprichst du deine Mutter oder deinen Arzt/deine Ärztin an, damit diese/r die Sache näher unter die Lupe nehmen kann.

    Denke daran, dich an die monatliche Selbstuntersuchung zu erinnern.

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