Hilf deiner Tochter, PMS und Menstruationskrämpfe zu lindern

Der gesamte Inhalt dieser Seite wurde geprüft und untersützt von

Dr Tariq Miskry, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

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Das hilft bei Regelschmerzen und Co.Strong emoji

Schauen wir uns einmal an, worum es eigentlich geht und wie du ein bisschen helfen kannst.

Deine Tochter hat vielleicht schon einmal vom prämenstruellen Syndrom (PMS) und Krämpfen bei der Periode gehört, weiß jedoch noch nicht so genau, was das eigentlich ist und wie man damit umgeht.

Manche Mädchen sind bei PMS einfach ein bisschen durch den Wind, andere jedoch leiden unter schweren Krämpfen und großen Stimmungsschwankungen.

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Mögliche Symptome

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass deine Tochter mindestens eines der folgenden PMS-Symptome kurz vor ihrer Periode erlebt:

Kopfschmerzen

Magenbeschwerden

Krämpfe

Pickel/Akne

Stimmungsschwankungen

Schwellungen

Diese Symptome erreichen gewöhnlich kurz vor dem Beginn der Periode ihren Höhepunkt, lassen im Anschluss aber wieder nach.

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Stimmungsschwankungen in den Griff bekommen

Stimmungsschwankungen gibt es in unterschiedlichsten Variationen, von leichter Reizbarkeit über Aggressivität bis hin zu Angstgefühlen und Tränenausbrüchen.

Mit diesen Tipps kannst du deiner Tochter ein wenig beim Bewältigen dieser Achterbahn der Gefühle helfen:

  • Atemübungen: Meditative Übungen können helfen, Körper und Geist zu beruhigen.

  • Gesunde, ausgewogene Ernährung: Deine Tochter entwickelt in der Zeit rund um die Periode vielleicht einen Heißhunger auf ziemlich ungesunde Sachen. Leider tragen viel Salz, Zucker und Fett zu einer Verschlechterung der sowieso schon angeschlagenen Stimmung bei.

  • Bewegung: Motiviere deine Tochter, jeden Tag mindestens 20 Minuten lang aktiv zu werden, auch wenn es nur ein schneller Spaziergang ist.

  • Ausreichend Schlaf: Rate deiner Tochter, jede Nacht mindestens acht Stunden lang zu schlafen. Vor allem in der Woche vor der Periode.

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Regelschmerzen lindern

Menstruationskrämpfe können sich als stechende Schmerzen zeigen, die auch zum Verkrampfen des ganzen Körpers führen können. Man kann sie im Bauch und im Bereich der Lendenwirbelsäule spüren. Bei manchen Mädchen kommt es auch zu Schwindel, Übelkeit und Durchfall bis hin zum Erbrechen.

Wenn deine Tochter unter solchen Krämpfen leidet, könnte sie es einmal mit einer Kombination aus folgenden Tipps probieren:

  1. Aktiv bleiben: Leichte sportliche Betätigung und Streckübungen können Krämpfe lindern.
  2. Auf den Rücken legen und den Unterbauch zum Entspannen der Muskulatur massieren.
  3. Ein warmes Bad nehmen.
  4. Eine Wärmflasche auf den Unterbauch legen.
  5. Frage eure Ärztin /euren Arzt nach pflanzlichen Mitteln oder Medikamenten zum Lindern der Symptome.

Wenn sich deine Tochter nach wie vor schwertut, ob mit schweren Menstruationskrämpfen oder übler Laune , dann kann ein Tagebuch hilfreich sein. Darin notiert sie ihre Symptome im Verlauf von zwei oder drei Menstruationszyklen. Das kann sie zu ihrer Gynäkologin / ihrem Gynäkologen mitnehmen und prüfen lassen, ob sich alles soweit normal verhält.

„So habe ich schwere Regelschmerzen in den Griff bekommen.“

Evie, 14, litt seit dem Einsetzen ihrer Periode mit elf Jahren unter schmerzhaften Krämpfen. Hier ist ihre Geschichte.

„PMS war bei mir eigentlich anfangs gar nicht so schlimm – manchmal spielte mein Magen ein bisschen verrückt, mit meiner Laune ging es ein wenig auf und ab. Großartige Regelschmerzen hatte ich nicht. Aber nach einem Jahr wurde es schlimmer.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich mich einmal für die Schule fertig machte, mich plötzlich übergeben musste, ich dann auf dem Boden lag, mir eisig kalt war und mir der Schweiß ausbrach. Meine Mutter gab mir dann irgendein Schmerzmittel, das aber auch nicht half. Da dachte ich mir: 'Ich hasse es, eine Frau zu sein, ich will die Periode nie wieder bekommen!'. Als die Schmerzen immer wieder so schlimm wurden, gingen wir zum Arzt. Der sagte uns, dass ich unter schweren Krämpfen litt, unter Regelschmerzen oder Dysmenorrhoe.

Er verschrieb mir ein paar Medikamente, die ich am Anfang gar nicht nehmen wollte. Aber als ich dann am nächsten Tag von der Schule nach Hause geschickt wurde, nahm ich eine Tablette, zog die Vorhänge zu und ging ins Bett. Und als ich wieder wach wurde, ging es mir schon viel besser. Ab dann kam ich schon viel besser mit den Krämpfen zurecht. Ich nehme aber nicht immer eine Tablette. Wenn es in der Schule wieder mal ein bisschen schlimmer wird, gehe ich zur Toilette, mache ein paar Streck- und Hockübungen, das lindert die Schmerzen dann.

Zuhause helfen mir die Streckübungen genauso, da kann ich mich dann aber auch mit einer Wärmflasche im Bett zusammenrollen. Damit ich besser einschlafen kann, setze ich mir eine Schlafbrille auf und höre dazu beruhigende Musik. Und ich trinke ganz viel Wasser, auch das hilft irgendwie.“

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