Wie funktioniert der Menstruationszyklus?

Der gesamte Inhalt dieser Seite wurde geprüft und untersützt von

Dr Tariq Miskry, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

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Was versteht man unter einem Menstruationszyklus?

Einfach ausgedrückt: beim Menstruationszyklus dreht sich alles um den monatlichen Vorgang des Eisprungs bei Frauen. Er wird durch weibliche Hormone gesteuert, die von deinen Eierstöcken produziert werden – hauptsächlich Östrogen und Progesteron. Diese zwei Hormone wirken zusammen, um deinen Körper von einer Phase deines Menstruationszyklus zur nächsten zu führen.

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Wie lange dauert ein Menstruationszyklus?

Der durchschnittliche Menstruationszyklus beträgt 28 Tage.

Die Anzahl der Tage kann jedoch zwischen 21 und 35 Tagen variieren. Mach dir also keine Sorgen, falls du deine Periode nicht alle 28 Tage kommst. Dies gilt insbesondere, wenn du deine Menstruation erst vor kurzen bekommen hast. Wann immer du zum ersten Mal deine Periode bekommst, wird dein Menstruationszyklus wahrscheinlich einige Zeit unregelmäßig sein. Das liegt hauptsächlich daran, dass sich dein Körper an die neuen Hormone und die ganzen Veränderungen erst gewöhnen muss.

Menstruation

Der erste Tag deiner Periode wird als der erste Tag deines Menstruationszyklus gezählt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Östrogen- und Progesteronspiegel am niedrigsten. In dieser Phase wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und verlässt den Körper über die Scheide. Das dauert etwa 3 bis 7 Tage.

Follikelphase

Als nächstes beginnt dein Östrogenspiegel zu steigen. Das führt dazu, dass deine Periode aufhört. Das Hormon Östrogen veranlasst nun deine Gebärmutterschleimhaut oder dein Endometrium, sich zu verdicken. Östrogen signalisiert auch deinen Eierstöcken, mit der Vorbereitung eines Follikels zu beginnen. Ein Follikel ist ein kleines, mit Flüssigkeit gefülltes Bläschen, das sich an deinen Eierstöcken befindet. Es enthält eine Eizelle, die später freigesetzt wird. Aus diesem Grund wird diese Phase als follikuläre Phase oder die Vor-Ovulationsphase deines Menstruationszyklus bezeichnet.

Eisprung

Dein Östrogenspiegel steigt bis zum 14. Tag deines Menstruationszyklus kontinuierlich an. Zu diesem Zeitpunkt gibt der Follikel, der vor ca. einer Woche gewachsen ist, ein Ei ab. Die Eizelle wandert anschließend über die Eileiter in die Gebärmutter. Sollten zu diesem Zeitpunkt Spermien (männliche Fortpflanzungszellen) vorhanden sein, würde die Eizelle befruchtet werden, sich an das verdickte Endometrium binden und anschließend zu einem Baby heranwachsen. Der erhöhte Hormonspiegel während des Eisprungs führt zu einem erhöhten vaginalen Ausfluss. Das Tragen von Slipeinlagen, z. B. von ALWAYS, kann dir helfen, dich während dieser Zeit frisch und sauber zu fühlen.

Lutealphase

Diese Phase ist geprägt vom Anstieg des Hormons Progesterons und dem Rückgang des Östrogens. Progesteron hat die Aufgabe, die Gebärmutterschleimhaut zu verdicken, sodass die Eizelle sich dort einnisten kann (falls sie befruchtet wurde). Vom 21. bis 24. Tag erreicht das Progesteron seinen Höhepunkt. Falls deine Eizelle nicht befruchtet wurde, beginnt der Progesteronspiegel zu sinken und deinem Körper zu signalisieren, die Gebärmutterschleimhaut abzustoßen. Zu diesem Zeitpunkt beginnen bei vielen Mädchen und Frauen typische PMS-Symptome, wie Stimmungsschwankungen oder Heißhunger. Im Anschluss zur Lutealphase beginnt dein Zyklus wieder von vorne und bereitet den nächsten Eisprung vor.

Jetzt weißt du also, was während deines Menstruationszyklus passiert und kannst dich besser auf die körperlichen und emotionalen Veränderungen einstellen.

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