Wie erklärst du deiner Tochter die Pubertät und Periode

Der gesamte Inhalt dieser Seite wurde geprüft und untersützt von

Dr Nihara Krause, Klinische Psychologin

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So erklärst du deiner Tochter Pubertät und Periode

Die Pubertät, die ja bekanntlich mit einer Menge körperlicher und emotionaler Veränderungen einhergeht, kann wie eine wilde Achterbahnfahrt für Mädchen sein. Deshalb ist es gerade in dieser Zeit so wichtig, offen und ehrlich darüber zu sprechen. Die Art und Weise, wie du deiner Tochter die Pubertät und Periode erklärst, kann die Weichen für euer Vertrauensverhältnis in den nächsten Jahren stellen.

Deshalb haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, die dir ein bisschen dabei helfen können.

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Warte nicht zu lange

Sobald du die ersten Anzeichen der Pubertät bemerkst, kannst du mit deiner Tochter bereits über das Thema sprechen. Erkläre ihr, was gerade passiert und wie man am besten damit umgeht.

Wenn du den ersten Scheidenausfluss in ihrer Unterwäsche bemerkst, ist ein geeigneter Zeitpunkt gekommen, deiner Tochter zu verraten, dass so etwas einfach zum Erwachsenwerden dazugehört. Hier könnt ihr auch über Slipeinlagen mit denen sie sich den ganzen Tag lang frisch fühlt, und die Periode sprechen.

Neun Pubertätsanzeichen

Die Pubertät beginnt gewöhnlich im Alter von neun bis 13 Jahren. In dieser Zeit durchlebt deine Tochter die meisten oder sogar alle der folgenden Veränderungen:

die Brüste entwickeln sich

sie nimmt Gewicht zu

sie bekommt Pickel/Akne

es wachsen Körperhaare

die Haare auf dem Kopf werden fettiger

sie schwitzt mehr und entwickelt Körpergeruch

sie bekommt Scheidenausfluss

sie erlebt Stimmungsschwankungen

sie bekommt breitere Hüften und kräftigere Oberschenkel

Du kannst deine Tochter unterstützen, indem du ihr klarmachst, dass es keinen Grund gibt, in Selbstkritik zu versinken. Immerhin treten diese Veränderungen auch bei all ihren Freundinnen auf – oder stehen schon bald auf dem Programm!

Falls deine Tochter mit 13 Jahren noch keine Anzeichen der Pubertät zeigt, kann es sinnvoll sein, einmal eine Ärztin / einen Arzt darauf anzusprechen.

2

Komm auf den Punkt

Nichts ist deiner Tochter peinlicher als jemand, der ständig um den heißen Brei herumredet und sich nicht traut, die Dinge beim Namen zu nennen.

Es ist daher empfehlenswert, mit dem Beginn der Pubertät auch auf Umschreibungen zu verzichten. Ausdrücke wie „Mädchenteil“ oder „da unten“ und kindgerechte Umschreibungen für die Periode können deine Tochter unbewusst empfinden lassen, dass es sich dabei um etwas Schlimmes handelt.

Du kannst deiner Tochter an dieser Stelle auch verdeutlichen, dass die Pubertät etwas ist, dass jeder durchläuft – auch Mütter, Väter und Brüder!

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Nimm Hilfsmittel zur Hand

Wenn du dich mit der Erklärung von Pubertät oder Periode schwertust, können dir diese Links vielleicht helfen:

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Erzähle ihr, wie es bei dir war

Sogar Forschungsergebnisse belegen, dass Töchter besser mit ihrer Pubertät und all den damit verbundenen Veränderungen zurechtkommen, wenn sie von den Erfahrungen ihrer Mutter profitieren können.

Dabei hilft es auch, von etwas unangenehmeren Erlebnissen zu berichten, wie vielleicht einem peinlichen Moment im Umkleideraum vor oder nach dem Schulsport. Solange jede Geschichte mit einem positiven Ausgang endet, lernt deine Tochter etwas Wichtiges dabei, nämlich, dass alles halb so schlimm ist und es anderen genauso geht. Obendrein fasst sie vielleicht noch ein bisschen mehr Vertrauen zu dir, wenn sie merkt, dass ihre Mutter das Gleiche erlebt hat.

5

Schreibe ihr ein Zettelchen

Vielleicht ist es deiner Tochter – oder dir selbst – anfangs unangenehm, von Angesicht zu Angesicht über die erste Periode zu sprechen. Manchmal kann es besser sein, den Nachwuchs nicht direkt konfrontieren, sondern zunächst einen kleinen Zettel zu schreiben und diesen an einem Ort zu hinterlassen, an dem sie ihn findet.

Wichtig ist, dass deine Tochter dich sofort in diesen Zeilen erkennen kann. Schreibe also ganz natürlich und nutze keine gestelzten Formulierungen.

6

Ermutige eure Familie zur Offenheit

Je mehr du jeden im Haushalt zu einer offenen Einstellung zu Pubertät und Periode ermunterst, desto besser. Das könnte wie folgt aussehen:

  • Schicke den Papa zum Slipeinlagen- und Bindenkaufen in den Laden oder bitte deinen Sohn, deine Periodenprodukte nach dem Einkauf im Bad zu verstauen.
  • Lass gegenüber anderen Familienmitgliedern beiläufig fallen, dass du gerade deine Regel hast. So erkennt deine Tochter, dass das kein Tabuthema ist.

Mach deine Tochter fit für die Periode

Wenn du die hohe Kunst beherrschst, Kindern die Pubertät zu erklären, wird es Zeit, deine Tochter auf ihre Periode vorzubereiten.

Erkläre und zeige deiner Tochter ein paar Dinge:

Beschreibe deinem Kind, welche Periodenprodukte es gibt – Binden in unterschiedlichen Größen und Formen, Tampons, Menstruationstassen und spezielle Unterwäsche. Dabei kannst du ihr auch zeigen, was du selbst benutzt.

Sprich über persönliche Vorlieben:

Es hilft deiner Tochter sehr, wenn ihr besprecht, welche Produkte sie am besten ausprobieren kann. Die meisten Mädchen entscheiden sich zunächst für Binden. Deshalb kannst du ihr raten, einmal eine ALWAYS Ultra Binde auszuprobieren, die für bis zu 100 % Schutz sorgt. Gehe mit ihr auch unsere „ALWAYS My Fit“-Tabelle (weiter unten) durch, mit der sie ganz einfach die perfekte Bindengröße findet.

Stelle ein Periodentäschchen zusammen:

Du kannst deiner Tochter zudem ein Täschchen zusammenstellen, mit dem sie jederzeit für ihre erste Periode gerüstet ist und das sie in der Schultasche mitnehmen kann. Packe Produkte in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlicher Saugfähigkeit ein. Auch Ersatzunterwäsche und Handdesinfektionsmittel sind sehr hilfreich.

Unsere „ALWAYS My Fit“-Größentabelle findest du oben auf jeder ALWAYS Bindenpackung und die jeweilige Größennummer steht vorne. Je besser eine Binde sitzt, desto besser schützt sie!

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