Wie sieht Ausfluss bei einer Pilzinfektion aus?

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Leider gehört ein Scheidenpilz zu den Infektionen, die sich Frauen sehr schnell einfangen können. Aber weißt du eigentlich, was eine Pilzinfektion genau ist und wie man sie erkennen kann? Wir versorgen dich mit dem nötigen Wissen. Die gute Neuigkeit: Immerhin lässt dich dein Körper mit einem dicklich-brockigem Ausfluss wissen, dass etwas nicht stimmt. Einen Pilz kann man aber gewöhnlich schnell wieder in den Griff bekommen.

Daher: Kein Grund zur Panik.

Wie erkennt man eine Pilzinfektion am Ausfluss?

Weißlicher Ausfluss ist völlig normal, die Beschaffenheit reicht dabei von dünnflüssig über klebrig bis hin zu leicht gummiartig-elastisch und dick, allerdings immer ohne Klümpchen. Wohl am besten lässt sich Ausfluss bei einer Pilzinfektion mit der Konsistenz von Hüttenkäse vergleichen (und es tut uns wirklich leid, wenn wir dir damit deinen Lieblingsdip für Pellkartoffeln verleiden). Aber wenn das, was du in deiner Unterwäsche oder am Toilettenpapier findest, an Quark mit weißen Klümpchen erinnert, dann ist es genau das, wovon wir hier gerade sprechen.

Zu weiteren Anzeichen zählen auch Jucken, leichte Schmerzen oder Schwellungen sowie stechender Schmerz beim Sex. Vielleicht bemerkst du auch einen Geruch deiner Unterwäsche, der an Hefe erinnert.

Was ist die Hauptursache einer Pilzinfektion?

Es gibt ein paar Dinge, die diesen seltsam aussehenden Ausfluss bewirken können. Die Hauptursache aber nennt sich „Soor“ oder „Candidose“. Zu einer Pilzinfektion kommt es, wenn die natürlichen Bakterien in der Vagina aus dem Gleichgewicht geraten. Pilzestrukturen kommen ganz natürlich in deinem Körper vor und sind an sich auch völlig harmlos, bis sie sich unter Umständen weiterentwickeln.

Ein Scheidenpilz fühlt sich in einer feuchtwarmen Umgebung pudelwohl und tritt auch häufiger auf, wenn du Diabetes (also Zucker) hast, schwanger bist, Antibiotika nimmst oder die Haut an der betroffenen Stelle gereizt oder anderweitig geschädigt ist. Eine solche Pilzinfektion kann beim Sex übertragen werden, sich aber auch ganz von allein entwickeln.

Gibt es noch andere Ursachen für diesen Ausfluss?

Der andere Hauptgrund für das Auftreten eines solchen Hüttenkäse-Ausflusses ist eine Geschlechtskrankheit, also eine durch Geschlechtsverkehr übertragene Infektion. Der Hauptunterschied dieser Ausflussvariante liegt im Vergleich zu Soor darin, dass sie häufig von einem starken und sehr unangenehmen Fischgeruch begleitet wird.

Was ist, wenn der Ausfluss bei einer Pilzinfektion eine andere Farbe hat?

Eine Konsistenz wie weißer Hüttenkäse kommt auf jeden Fall am meisten vor, allerdings sind auch andere Farben nicht unmöglich.

Pilzinfektion mit rosa Ausfluss: Grundsätzlich ein Anzeichen dafür, dass sich etwas Blut mit deinem Ausfluss vermischt hat, das sich auf die Farbe auswirkt. Eventuell wurde die Schleimhaut deiner Gebärmutter durch die Infektion gereizt; dies kann von leichten Blutungen begleitet werden. Du musst dich auch nicht großartig wundern, falls sich dein Ausfluss nach der Behandlung rosa verfärbt: Die medizinische Creme zur Heilung kann ebenfalls dazu führen, dass sich etwas Blut in den Ausfluss mischt.

Ansonsten kann es natürlich auch sein, dass ein bisschen Blut auftaucht, weil deine Periode gerade vor der Tür steht. Sofern dieser Effekt nur kurzzeitig auftritt, ist das kein Grund zur Sorge. Wenn die Färbung jedoch anhält, solltest du bei deinem Arzt/deiner Ärztin vorbeischauen.

Pilzinfektion mit gelbem oder grünem Ausfluss: Wenn dein Ausfluss grundsätzlich leicht gelb oder cremefarben ist, kann sich diese Färbung zum Gelb hin verstärken. Allerdings ist es – wie bei einer Pilzinfektion mit grünem Ausfluss – wahrscheinlicher, dass die Gelbfärbung auf etwas anderes hindeutet; zusätzlich zur Pilzinfektion oder stattdessen.

Diese Farben weisen grundsätzlich eher auf eine bakterielle Infektion oder eine Geschlechtskrankheit hin. Daher sollte unbedingt ein Arzt/eine Ärztin oder eine Fachklinik einen Blick darauf werfen.

Was kann ich gegen eine Pilzinfektion unternehmen?

Vielleicht hast du schon einmal von Hausmitteln gegen Soor gehört – Apfelessig, probiotischer Joghurt, Teebaumöl, Knoblauch, Vitamin C … Alles schön und gut. Aber dennoch ist in diesem Fall der beste Weg der Weg zum Arzt/zur Ärztin; vor allem, wenn es das erste Mal bei dir auftritt. Zur ärztlichen Behandlung zählt gewöhnlich ein antimykotisches Medikament in Tabletten- oder Cremeform, das in ein oder zwei Wochen mit dem Pilz aufräumen sollte . Falls die Ursache eine Geschlechtskrankheit ist, bestimmt dein Arzt/deine Ärztin, worum es sich handelt, und verschreibt dir dann die passende Behandlung.

In der Zwischenzeit kannst du versuchen, wenigstens einem Teil der Unannehmlichkeiten ihren Schrecken zu nehmen – mit unseren ALWAYS Slipeinlagen. Die verhindern, dass der Ausfluss deine Unterwäsche verschmutzt. Und im Fall einer Geschlechtskrankheit hilft die parfümierte Variante auch, den damit verbundenen Geruch in die Schranken zu weisen.

Slipeinlagen sind auch im Rahmen der Behandlung praktisch, da Cremes und Tabletten zusätzlichen Ausfluss bewirken können. ALWAYS Slipeinlagen sind zudem dermatologisch geprüft, du kannst sie also ohne Bedenken jeden Tag tragen.

Wie kann ich verhindern, dass eine Pilzinfektion wiederkommt?

Es gibt ein paar Dinge, die du unternehmen kannst, wenn du ein wiederholtes Auftreten von Soor oder einer Geschlechtskrankheit verhindern möchtest.

  • Mach dich über mögliche Veränderungen deines Lebensstils schlau, mit denen sich die Risiken einer erneuten Infektion mindern lassen, damit du dir künftig eine weitere Pilzinfektionsbehandlung ersparen kannst.
  • Geh lieber unter die Dusche statt in die Wanne und trockne dich anschließend sehr gründlich ab.
  • Verzichte möglichst auf enge Unterwäsche aus Kunstfasern, sondern trage lieber bequeme Wäsche aus Baumwolle.
  • Verzichte auch auf Parfüms oder Deodorant an den kritischen Stellen, ebenso auf intimduschen, da diese die Infektion weiter nach innen verlagern und somit noch gefährlicher machen können.
  • Benutze ein Kondom beim Sex.

Wie bekommt man eine Pilzinfektion?

Grundsätzlich gibt es bei allen Frauen Pilzzellen in der Vagina, das ist auch völlig normal und harmlos. Wenn sich jedoch das Gleichgewicht der Scheidenflora verändert und die Pilzzellen irgendwann überwiegen, entsteht eine Infektion. Diese kann beim Sex übertragen werden, sich aber auch ganz von allein entwickeln.

Welche Anzeichen gibt es für eine Pilzinfektion?

Wenn du unter einer Pilzinfektion leidest, bemerkst du oft ungewöhnliche Schmerzen oder ein brennendes Gefühl an der betroffenen Stelle, zusätzlich beginnt es stark zu jucken. Wenn du solche Dinge bemerkst, lautet unser Rat natürlich, dich schnell bei einem Arzt/einer Ärztin vorzustellen, damit du schnell und einfach behandelt werden kannst.

Normalerweise wird eine Pilzinfektion von weißem Ausfluss begleitet. Der Ausfluss ist vielleicht ein bisschen dicker als sonst, allerdings mit Klümpchen darin. Der Geruch ist normalerweise nicht besonders stark, kann aber nach Hefe riechen.

Wie wird eine Pilzinfektion behandelt?

Wenn du das erste Mal unter Soor leidest, solltest du dich grundsätzlich zum Arzt/zur Ärztin aufmachen. Dasselbe gilt auch, wenn du schwanger bist, die Behandlung nicht angeschlagen hat oder du unter 16 beziehungsweise über 60 bist. Wenn du schon vorher eine Pilzinfektion hattest, das Problem also kennst, reicht eventuell auch ein Besuch in der Apotheke.

Du bekommst antimykotische Tabletten oder eine Creme zum Behandeln der Infektion. Der Ausfluss sollte in ein, zwei Wochen wieder durchsichtig und normal sein. Denk dran, dass die Medikamente selbst vorübergehend einen stärkeren Ausfluss bewirken können.

Wie sollte mein Ausfluss nach der Behandlung aussehen?

Mach dir keine Sorgen, wenn dein Ausfluss nach der Pilzinfektionsbehandlung weiß sein sollte; dies kann daran liegen, dass noch Reste des Medikaments deinen Körper mit dem Ausfluss verlassen. Auch ist es möglich , dass wieder alles normal ist, du dich lediglich an einem Punkt deines Zyklus befindest, an dem sowieso mit weißem Ausfluss zu rechnen ist.

Wenn aber nach wie vor Klümpchen in deinem Ausfluss sind oder du das Gefühl hast, dass der weiße Ausfluss immer noch von einer Pilzinfektion verursacht wird, vereinbarst du einen neuen Termin mit deinem Arzt und lässt das Ganze von ihm abklären.

Gelber Ausfluss ist bei einer Pilzinfektion möglich, wenn dein Ausfluss normalerweise leicht gelblich oder cremefarben ist. Allerdings ist es – wie bei einer Pilzinfektion mit grünem Ausfluss – wahrscheinlicher, dass die Gelbfärbung auf etwas anderes hindeutet; zusätzlich zur Pilzinfektion oder stattdessen. Diese Farben weisen grundsätzlich eher auf eine bakterielle Infektion oder eine Geschlechtskrankheit hin. Daher sollte unbedingt ein Arzt oder eine Fachklinik einen Blick darauf werfen.

Rosa Ausfluss nach einer Pilzinfektionsbehandlung kann darauf hindeuten, dass deine Vagina durch die Creme gereizt wurde, sich dadurch ein bisschen Blut mit in den Ausfluss gemogelt hat. Ein bisschen ist nicht ungewöhnlich. Falls der Zustand aber anhält, es sich innerlich wund anfühlt oder gar schmerzt, solltest du unbedingt mit deinem Arzt darüber sprechen.

Ausfluss bei Pilzinfektionen mit Slipeinlagen in den Griff bekommen

Wenn du es mit einer Pilzinfektion zu tun hast, möchtest du diese bestimmt so schnell wie möglich loswerden. In der Zwischenzeit ist es gar keine schlechte Idee, sich ein wenig mit Slipeinlagen anzufreunden.

Der Ausfluss bei einer Pilzinfektion ist ein bisschen unangenehm. Slipeinlagen können dafür sorgen, dass es keine Flecken in deiner Unterwäsche gibt und die eigentlichen Beschwerden nicht auch noch durch ein unbehagliches Nässegefühl verstärkt werden. Du kannst dich zwischen verschiedenen ALWAYS Slipeinlagen entscheiden. Alle sorgen dafür, dass du dich frisch und sauber fühlst. Und da sie dermatologisch geprüft sind, kannst du sie auch jeden Tag unbesorgt tragen.

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