Was hilft bei PMS?

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Mit bestimmten körperlichen und psychischen Symptomen, die nicht bei jeder Frau gleich sind, kündigt uns der Körper an, dass wir in Kürze unsere Periode bekommen.

Für diese verschiedenen Symptome gibt es auch einen Namen: Prämenstruelles Syndrom (PMS). Ausgelöst wird es von deinen Hormonen, die in den Tagen vor deiner Periode ein wenig verrückt spielen. Viele fragen sich daher: Was tun gegen PMS? Da PMS sich bei jedem Mädchen anders äußern kann, würden wir gerne erfahren, welche Symptome bei dir auftreten. Nur so können wir dir die besten Tipps für den Umgang mit PMS geben.

Lästige Pickel

Sprießen kurz vor deiner Periode Pickel auf deiner Haut? Hier findest du Tipps, was du dagegen tun kannst.

Bevor du zum Make-up greifst, um sie abzudecken, versuche es zunächst über die Ernährung. Mit ein paar kleinen Änderungen kannst du nämlich verhindern, dass Pickel überhaupt entstehen. Angenehmer Nebeneffekt: Deine Haut sieht gleich noch frischer aus!

  • Viel Wasser trinken! Wasser leitet Schadstoffe aus dem Körper heraus, die sich ansonsten auf deiner Gesichtshaut bemerkbar machen.
  • Nimm Tee statt Kaffee! Kaffee hat eine aufputschende Wirkung und liefert deinem Körper Fette, die er nicht braucht. Eine Tasse Tee wirkt nicht nur entspannend, sondern reinigt auch deinen Körper.
  • Wahrscheinlich hast du gehört, dass viel Obst gut für den Körper ist. Das ist wirklich so! Achte darauf, dass du mehr Obst und Gemüse isst. Steht da nicht ein Küchenmixer irgendwo hinten in deinem Schrank? Hol‘ ihn raus und entdecke die Welt frisch gepresster Fruchtsäfte und Smoothies!
  • Versuche in dieser Phase des Monats auf Alkohol und frittierte Speisen zu verzichten und nimm weniger Fett zu dir.
  • Reinige dein Gesicht täglich mit Gesichtswasser und Reinigungsmilch und runde die Pflege mit Hautcreme für fettige Haut ab. Es gibt tolle Produkte gegen Akne, nach deren Anwendung deine Haut so zart wie ein Baby-Haut sein wird.
  • Sollte nichts davon wirken, kann dir dein Hausarzt oder deine Hausärztin Tabletten gegen das Prämenstruelle Syndrom (Aknetabletten) verordnen.

Hast du Bauchschmerzen?

Diese Krämpfe, haben wir alle manchmal. Sie sind lästig, unangenehm und ziemlich schmerzhaft. Unsere Tipps geben dir Antworten auf die Frage „Was tun gegen PMS?“ und helfen dir insbesondere dabei, die Symptome erträglicher zu machen:

  • Das klassische Hausmittel ist, etwas Warmes auf den Bauch zu legen – das wirkt meistens. Nimm beispielsweise eine Wärmflasche. Oder bitte jemanden, der dir nahesteht, dir eine lange Umarmung oder Massage zu schenken.
  • Kräutertee (Beifuß, Kamille oder Passionsblume) sowie Früchtetee wirken entspannend auf dich und deinen Bauch. Wenn du mehr als Entspannung brauchst, probiere es mit einem Bad mit einem zehnprozentigen Lavendelaufguss – bald wirst du spüren, wie die Schmerzen verschwinden.
  • Dehnübungen und Entspannungstechniken tragen ebenfalls zur Beruhigung bei. Wenn du noch nie Yoga gemacht hast, ist jetzt der beste Zeitpunkt, um dich mit deinem inneren Selbst zu verbinden.
  • Jetzt ist auch dein Freund an der Reihe: Er sollte sich gut um dich kümmern und dir eine schöne Massage geben.

Stimmungsschwankungen

An diesen Tagen bist du vielleicht gereizt – kein Wunder bei dem ganzen Stress zuhause oder auf der Arbeit! Vielleicht ist es sogar so schlimm, dass du dich selbst nicht mehr ausstehen kannst. Entspanne dich erst einmal und lies weiter. Hier kommen unsere Tipps.

  • Auch wenn es für dich vielleicht nicht naheliegend ist, aber ein wenig Sport wirkt entspannend und hellt die Stimmung auf. Gehe eine kleine Runde laufen und du wirst sehen, wie die Welt gleich besser aussieht, nachdem du den Adrenalinspiegel erhöht und dir eine schöne, entspannende Dusche gegönnt hast.
  • Vereinbare ein Treffen mit deinen Freundinnen. Nichts hebt die Laune so sehr wie gemeinsames Lachen.
  • Iss Schokolade ohne schlechtes Gewissen, denn sie hat viele positive Eigenschaften. So erhöht sie beispielsweise den Serotoninspiegel im Gehirn – ein Hormon, das die Stimmung hebt. Noch eine Möglichkeit, um Stress zu bekämpfen: Schokoladenkuchen backen und gleich aufessen!
  • Gibt es einen Film, bei dem du immer wieder Tränen lachen musst? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um ihn dir noch einmal anzuschauen.
  • Wenn du deinen Tag genießen willst, beginne ihn am besten mit einer entspannten Geste – beispielsweise, indem du die Sonne freundlich begrüßt.
  • Und wenn du noch immer das Gefühl hast, als könntest du jemandem den Kopf abreißen, warne deine Freunde und sage ihnen, dass du zur Zeit ein wenig gereizt bist, damit sie mehr Geduld mit dir haben und sich besonders gut um dich kümmern. Dafür sind Freunde schließlich da.

Du fühlst dich aufgebläht wie ein Ballon?

Keine Sorge, du wirst nicht abheben! Dein Körper lagert einfach nur Wasser ein. Um das zu verhindern (oder es ein wenig zu lindern), brauchst du nur ein paar Gewohnheiten zu ändern:

  • Wenn du viel Wasser trinkst, lagert es der Körper nicht ein, sondern er wird angeregt, gespeichertes Wasser freizusetzen.
  • Nimm in dieser Phase weniger Salz zu dir. Es gibt viele Gerichte, die kein Salz benötigen.
  • Sechs kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt sind besser als drei große Mahlzeiten und verhindern auch den Blähbauch, der mit der Wassereinlagerung verbunden ist.
  • Ballaststoffe tun dir jetzt besonders gut, weil sie die Regulierung deines Hormonspiegels unterstützen. Iss mehr Vollkornprodukte und Cerealien mit Ballaststoffen.
  • Sei aktiv! Auf Bewegung hast du wahrscheinlich am wenigsten Lust, doch tatsächlich verhindert sie die Wassereinlagerung. Ein Spaziergang, ein kleines Workout oder Tanzen zu lauter Musik – all das kann Wunder wirken.
  • Obwohl der Blähbauch wieder verschwinden wird, kann es nie schaden, die Bauchmuskeln mit ein paar Sit-ups zu festigen. Nutze dieses Wissen und erledige ein paar Sit-ups noch vor dem Aufstehen im Bett. So beginnst du den Tag mit einem federleichten (statt einem zentnerschweren) Körpergefühl.

Dein Kopf explodiert gleich?

Niemand mag Kopfschmerzen, schon gar nicht zu dieser Zeit im Monat. Neben Arzneimitteln gibt es zum Glück auch viele Tipps zur Frage „Was hilft bei PMS“ und welche Naturheilmittel gibt es?

  • Entspannungstechniken: Shiatsu, Lachtherapie, tief ein- und ausatmen, Musik oder Meeresrauschen hören. Es geht darum, einen Weg zu finden, die Spannung abzubauen, die sich in deinem Körper bildet.
  • Gegen dieses und andere prämenstruelle Symptome gibt es eine große Vielfalt an Naturheilmitteln. Schon mal von Homöopathie oder Bachblütentherapie gehört? Erkundige dich, probiere sie aus und finde heraus, welches Naturheilverfahren bei dir am besten wirkt.
  • Die richtige Nachtruhe: Versuche, einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu erzeugen, indem du jeden Tag zur selben Uhrzeit zu Bett gehst und aufstehst. Gönne dir mindestens 8 Stunden Schlaf. Das ist die beste und günstigste Beauty-Behandlung während PMS.
  • Lebensmittel wie Artischocken, Olivenöl, Honig oder Kamille sind erstklassige Heilmittel gegen die Entstehung von Migräne während des Prämenstruellen Syndroms. Ein Hoch auf die mediterrane Ernährungsweise!
  • Druck in den Augen trägt auch eine gewisse Teilschuld. Versuche daher, deine Augen zu entspannen. Verzichte vorerst auf Tätigkeiten, die anstrengend für die Augen sind, wie etwa Lesen oder zu langes Sitzen vor dem Computer. Wenn es trotzdem sein muss, dann lege jede Stunde fünf Minuten Pause ein.

Sind deine Brüste schmerzempfindlich?

Manchmal stellst du kurz vor deiner Periode vielleicht ein unangenehmes Spannungsgefühl in den Brüsten fest. Lass dich davon jedoch nicht unterkriegen. Das hilft:

  • Trage zu dieser Zeit deine bequemsten BHs, und zwar die besonders locker sitzenden.
  • Auch eine schöne Massage trägt zur Entspannung bei.
  • Trage keine enge Kleidung, denn sie engt den Brustbereich ein und verstärkt das unangenehme Gefühl.
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