Damals wie heute gab und gibt es zahlreiche negative Assoziationen zur Menstruation, wodurch Frauen die prämenstruelle Phase mit unangenehmen Erwartungen verbinden. Allerdings wurde das Prämenstruelle Syndrom (PMS) erst 1931 vom amerikanischen Gynäkologen Dr. T. Frank als echte medizinische Erkrankung beschrieben.
Mediziner betrachten PMS als einen Zustand, der charakterisiert ist durch eine Gruppe körperlicher und seelischer Symptome, die eine erhebliche Auswirkung auf die Alltagsaktivitäten einer Frau haben. Dies steht im Gegensatz zu dem verbreiteten Auftreten von prämenstruellen Symptomen, die viele Frauen, auch Sie, ein oder zwei Wochen vor dem Eintreten ihrer Periode erleben können.
Es gibt mehr als 150 bekannte PMS-Symptome, die von Frau zu Frau unterschiedlich ausfallen, wobei die Ursachen von PMS weiterhin unklar sind. Einige Frauen reagieren sensibler als andere auf veränderte Hormonspiegel im Laufe des Menstruationszyklus. Stress scheint keine PMS-Ursache zu sein, verschlimmert es jedoch. Die Diagnose von PMS basiert für gewöhnlich auf Ihren Symptomen, deren zeitlichem Auftreten und dem Grad der Beeinflussung Ihres Lebens.
