Die prämenstruelle (luteale) Phase

Nach dem Eisprung wird aus dem Follikel das Corpus luteum (der Gelbkörper). Die Zellen des Corpus luteum produzieren Östrogen und Progesteron. Das Progesteron ist dafür verantwortlich, dass die Gebärmutterschleimhaut erhalten bleibt. Kommt es zu keiner Schwangerschaft, bildet sich das Corpus luteum ca. zwei Wochen nach dem Eisprung zurück. Aus diesem Grunde sinken die Östrogen- und Progesteronspiegel und die Gebärmutterschleimhaut wird nicht weiter angeregt. Dies bewirkt die Abstoßung der Schleimhaut, und ein neuer Menstruationszyklus beginnt.

Werden Sie im Laufe eines Menstruationszyklus schwanger, findet die Befruchtung innerhalb von 24 Stunden nach dem Eisprung statt. Fünf Tage nach der Befruchtung erreicht die befruchtete Eizelle die Gebärmutter und nistet sich wenige Tage später in der Gebärmutterschleimhaut ein. Mit der Einnistung beginnen die Zellen, die schließlich die Plazenta, den Mutterkuchen, bilden, das mitunter auch als "Schwangerschaftshormon" bezeichnete HCG (Humanes Choriongonadotropin) zu produzieren. HCG unterbricht Ihren Menstruationszyklus und regt das Corpus luteum zur ununterbrochenen Produktion von Östrogen und Progesteron an. Dies verhindert den Abbau Ihrer Gebärmutterschleimhaut.

Phase 4

Während dieser Phase wandert das Ei im Falle einer Befruchtung in Ihre Gebärmutter und setzt sich in der Gebärmutterschleimhaut fest. Sind Sie nicht schwanger, wird die Gebärmutterschleimhaut durch die Scheidenöffnung abgestoßen. Damit beginnt ein neuer Menstruationszyklus.