Aufzeichnen deines Zyklus

Zykluskalender

Wie du vielleicht weißt, führen Hormonschwankungen während deines Menstruationszyklus zu einer ganzen Reihe körperlicher Veränderungen. Dazu gehören:

  • Schwankungen beim Vaginalausfluss
  • Zu- und Abnahmen der Körpertemperatur
  • Unterleibsschmerzen
  • Schmerzen
  • Stimmungsschwankungen

Deshalb ist es eine gute Idee, einen monatlichen Zykluskalender oder Menstruationskalender zu führen, um deinen Monatszyklus und deine Periodensymptome langfristig aufzuzeichnen.

 

Wie das Führen einer Zyklustabelle helfen kann

Das Aufzeichnen deiner Regelsymptome auf einem Menstruationskalender oder einem Monatszykluskalender hilft dir dabei, deine Periode vorherzusehen, Veränderungen in deinem Körper wahrzunehmen und mögliche prämenstruelle Symptome zu erkennen. Zudem wird man dich bei einem Arztbesuch wahrscheinlich nach dem Datum deiner letzten Periode fragen – so bist du richtig auf diese Fragen vorbereitet.
Ein weiterer guter Grund, um deinen Zyklus aufzuzeichnen, ist, dass du normalerweise nicht gern deinen Arzt aufsuchen möchtest, wenn du deine Periode hast. Manche Untersuchungen, wie der Pap-Abstrich, müssen durchgeführt werden, wenn du keine Blutungen hast. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wo du dich in deinem Monatszyklus befindest. Letztendlich geben dir diese Aufzeichnungen eine bessere Übersicht über deine reproduktive Gesundheit und du wirst deinen Körperrhythmus besser verstehen.

Nützliche Tipps

Deine Menstruationssymptome auf einem Menstruationskalender oder einem Monatszykluskalender aufzuzeichnen, ist ganz einfach; du darfst es nur nicht vergessen. Du musst dafür sorgen, dass du den ersten Tag deiner Periode notierst. Notieren Sie auch, wenn Sie Krämpfe haben, falls sich Ihre Laune ändert, wenn Sie zwischen zwei Perioden Schmierblutungen haben, Veränderungen an Ihrem Scheidenausfluss feststellen, unter unerwarteten Schmerzen leiden oder alle sonstigen Veränderungen, die Ihnen ungewöhnlich erscheinen. Schon bald wird das ein Zyklusmuster ergeben, und Sie werden bestimmte Symptome mit den verschiedenen Phasen Ihres Menstruationszyklus in Verbindung bringen können.
Wenn du die Zeitpunkte erkennen möchtest, zu denen spezifische Symptome auftreten, solltest du Veränderungen deiner basalen Körpertemperatur aufzeichnen. Die meisten Frauenärzte haben ein Diagramm dafür, das du benutzen kannst. Besorgen Sie sich ein digitales Basal- oder Fruchtbarkeits-Thermometer von Ihrem Apotheker. Diese sind leicht anzuwenden, Sie messen einfach morgens als allererstes, bevor Sie aufstehen, Ihre Temperatur. Ihre basale Körpertemperatur steigt beim Eisprung um ein halbes bis ein Grad an.
Wenn du nicht schwanger bist, kehrt deine Körpertemperatur auf das Niveau vor dem Eisprung zurück, da der Östrogen- und Progesteron-Spiegel sinkt und du dich deiner nächsten Periode näherst. Wenn Sie aber schwanger sind, bleibt Ihre Basaltemperatur über 16 Tage nach dem Eisprung erhöht.
Wenn du Aufzeichnungen über deine Perioden machst, behalte folgende Fragen in Erinnerung, die dein Arzt dir stellen könnte:

Wie lange dauert deine Periode?

Kennzeichne die Tage deiner Periode auf einem Kalender. Der erste Tag deiner Periode ist ebenfalls „Tag Eins" deines Monatszyklus. Wenn du deinen Zyklus monatlich aufzeichnest, kannst du bald ein Muster erkennen. Ein normaler Zyklus dauert 21 bis 35 Tage.

Wie stark oder schwach ist dein Periodenfluss?

Wenn du schon seit längerem deine Periode hast, weißt du, wie dein Periodenfluss aussieht. Notiere also, ob deine Blutungen schwach oder stark sind und ob es Veränderungen in der Farbe oder der Textur wie z.B. Blutgerinnsel gab. Erzähle deinem Arzt, wenn du etwas Ungewöhnliches bei der Länge, der Stärke, dem Fluss oder dem Aussehen deiner Periode bemerkst.

Weitere Symptome

Schreibe auch auf, wenn du im Laufe des Monats ungewöhnliche Vaginalsekrete bemerkst. Vielleicht bemerkst du während der Zyklusmitte dickeren oder klebrigeren Ausfluss, das ist normal und ein Zeichen deines Eisprungs. Weitere Veränderungen, die dir und deinem Arzt wichtige Hinweise geben, sind:

  • Variationen in der Länge deiner Periode
  • Zeitpunkt oder Stärke der Menstruationsblutungen
  • Schmierblutungen zwischen den Perioden
  • Unregelmäßige Perioden
  • Jegliche Veränderungen der Vaginalsekrete, z.B. Farbe oder Menge, besonders bei Juckreiz oder Geruch
  • Vaginale Lubrikationsstörungen
  • Jegliche Beckenschmerzen, egal ob sie mit deiner Periode zusammenhängen oder nicht
  • Depression, Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit

Wenn dir irgendwelche Symptome ungewöhnlich erscheinen, rufe sofort deinen Arzt an.

Quellen

  • Acog Patient brochure 24 (Natural family planning)